Zum Inhalt der Seite

Österreichs Polizei sieht keine Hinweise auf Miliz

Wien. Die umfangreichen Waffenfunde der vergangenen beiden Jahre in Österreich haben laut Ermittlern zu keinen Hinweisen auf eine faschistische Miliz geführt. Im vergangenen Juli hatte das Innenministerium über Verdächtige berichtet, die sich über den Aufbau einer »Miliz der Anständigen« ausgetauscht hätten. »Das hat sich nicht erhärtet«, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, am Freitag der dpa. Gegen den Hauptverdächtigen, einen bekannten Neonazi, liegt eine Anklage wegen Verstößen gegen das Kriegsmaterialgesetz vor. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2022, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!