-
20.01.2022
- → Feuilleton
Das Große und Globale
Der diesjährige Kleist-Förderpreis geht an den Autor Amir Gudarzi. Der Exiliraner, der heute in Österreich lebt, verbinde in seinem Stück »Wonderwomb« persönliche Erfahrungen mit den großen Themen der Zeit. Das Kleine steht für ihn für das Große und Globale, sagte Florian Vogel, künstlerischer Leiter des Kleist-Forums und Vorsitzender der neunköpfigen Jury, am Mittwoch bei der Bekanntgabe des Preisträgers. »Alles, was auf unserer Welt passiert, hat Einfluss auf unser Leben«, sagte der 35jährige Gudarzi. Seit 1996 vergeben die Stadt Frankfurt (Oder), das Kleist-Forum und die Dramaturgische Gesellschaft jährlich den Preis in Erinnerung an den Dramatiker Heinrich von Kleist (1777–1811). Er wurde in Frankfurt (Oder) geboren. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!