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Südafrika: Justiz stoppt Shell-Vorhaben

Johannesburg. Die südafrikanische Justiz hat Untersuchungen des europäischen Energieriesen Shell von Öl- und Gasvorkommen vor Südafrikas Küste vorerst gestoppt. Das Hohe Gericht in Grahamstown in der Provinz Ostkap untersagte dem Unternehmen am Dienstag, »seismische Erkundungen« an der Wild Coast vorzunehmen – ein bedeutender Erfolg für Umweltschützer, die seit Wochen gegen das Projekt protestieren und zum Boykott von Shell aufrufen. Shell will die Struktur des Meeresbodens analysieren, um mögliche Rohstoffvorkommen aufzuspüren. Die Wild Coast umfasst mehrere Natur- und Meeresschutzgebiete und erstreckt sich über rund 300 Kilometer an der Ostküste Südafrikas am Indischen Ozean. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.12.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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