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Keine Legalisierung von Abbrüchen in Chile

Valparaíso. In Chile ist ein Gesetz zur Liberalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen vorerst gescheitert. Der chilenische Senat lehnte das Gesetz, wonach Abtreibungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche gebilligt worden wären, am Dienstag knapp mit 65 zu 62 Stimmen bei einer Enthaltung ab. Bisher ist der Abbruch von Schwangerschaften in dem südamerikanischen Land nur in besonderen Fällen erlaubt, etwa nach einer Vergewaltigung, bei Gefahr für das Leben der Mutter oder einem nicht lebensfähigen Fötus. Nach der bisherigen Gesetzgebung machen sich bei einer Abtreibung nicht nur die Ärzte, sondern auch die Frauen strafbar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2021, Seite 15, Feminismus

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