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Heizkosten: Mieterbund fordert Entlastung

Berlin. Der Deutsche Mieterbund hat die Politik zu Entlastungen der Mieter bei den Heizkosten aufgefordert. Anlässlich einer Bundesratsabstimmung über eine neue Heizkostenverordnung monierte Bundesdirektorin Melanie Weber-Moritz am Freitag, es sei im Rahmen der Anpassung versäumt worden, die einseitige Umlage der CO2-Bepreisung auf die Mieter zu beenden. »Das führt gerade für Mieterhaushalte in unsanierten Gebäuden zu deutlich höheren Heizkosten.« Ursprünglich hatte der mit dem CO2-Preis einhergehende Heizkostenaufschlag zur Hälfte von den Vermietern getragen werden sollen. CDU/CSU hatten diesen Kompromiss der noch amtierenden Bundesregierung aufgekündigt.

Die am Freitag im Bundesrat verabschiedete neue Verordnung schreibt aus der Ferne ablesbare Zähler bis 2026 vor. Die Abrechnung muss künftig einen Vergleich zum vorherigen Verbrauch und zum Durchschnittsverbrauch enthalten. Die Auswirkungen der Neuregelungen auf die Mieter sollen nach drei Jahren evaluiert werden, vor allem mit Blick auf zusätzliche Betriebskosten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2021, Seite 5, Inland

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