-
05.11.2021
- → Sport
Studie zu sexualisierter Gewalt
Köln. Eine bundesweite Studie legt das Problem sexualisierter Gewalt im Breitensport offen. 26 Prozent von 4.400 Befragten gaben laut Zwischenbericht der Onlineumfrage von elf Landessportbünden an, mindestens einmal sexualisierte Grenzverletzungen oder Belästigungen (ohne Körperkontakt) im Kontext des Vereinssports erfahren zu haben. Bei rund 19 Prozent kamen mindestens einmal sexualisierte Belästigung oder Gewalt mit Körperkontakt vor, »zum Beispiel sexuelle Berührungen oder sexuelle Handlungen gegen den Willen«. Die Studie ist Teil des Breitensportforschungsprojekts »Sicher im Sport«, gefördert vom Landessportbund NRW. (sid/jW)
Du findest junge Welt Journalismus wichtig – aber ein Abo ist (noch) nichts für dich?
Dann unterstütze uns jetzt mit einer monatlichen oder einmaligen Spende – ganz unkompliziert, ohne Verpflichtung, aber mit großer Wirkung.
Werde Teil einer engagierten Community, die die Weltsicht der Herrschenden nicht übernimmt, sondern kritisch hinterfragt. Dein Beitrag hilft uns dabei.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!