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Korruption in London: Tories mit Kehrtwende

London. Die britische Regierung will nun doch nicht die von einem Ausschuss verhängte Strafe gegen einen Abgeordneten wegen Korruptionsvorwürfen aushebeln. Das sagte das für Parlamentsfragen zuständige Kabinettsmitglied Jacob Rees-Mogg am Donnerstag. Es brauche jedoch Reformen für einen parteiübergreifenden Ansatz für Parlamentsausschussverfahren. Der Abgeordnete Owen Paterson hatte sein Mandat dazu genutzt, gegen Bezahlung Lobbyarbeit für mehrere Unternehmen zu machen, und sollte für 30 Tage vom Unterhaus ausgeschlossen werden. Die Regierung argumentierte jedoch, das Verfahren sei nicht fair gewesen. Dadurch wurde die Bestrafung für Paterson zunächst auf Eis gelegt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2021, Seite 6, Ausland

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