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Inflation schneller gewachsen als Tariflohn

Wiesbaden. Beschäftigte mit Tarifvertrag haben im zweiten Quartal im Schnitt real weniger Geld bekommen. Die Tarifverdienste legten um durchschnittlich 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise jedoch um 2,4 Prozent. Bei den Tarifverdiensten seien tarifliche Grundvergütungen und durch Tarifabschlüsse festgelegte Sonderzahlungen berücksichtigt. Der Anstieg ohne Sonderzahlungen lag demnach im Vergleich zum Vorjahresquartal bei 1,4 Prozent. Gemessen wird die durchschnittliche Veränderung der durch Tarifabschlüsse vereinbarten Monats- und Stundenverdienste. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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