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Grünes Licht für Fusion von Immokonzernen

Bonn. Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen den Zusammenschluss der beiden größten deutschen Wohnimmobilienkonzerne Vonovia und Deutsche Wohnen. »Die gemeinsamen Marktanteile der Unternehmen rechtfertigen keine wettbewerbsrechtliche Untersagung«, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Montag in Bonn. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linke-Bundestagsfraktion, hält die Entscheidung des Kartellamts hingegen für »hochproblematisch«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2021, Seite 1, Inland

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  • Thomas Bartsch-Hauschild aus Hamburg 1. Juli 2021 um 11:39 Uhr
    (...) Konzerne sind nur daran interessiert, Kosten zu sparen und Gewinne zu Lasten der Mieter zu erhöhen. Die Mieten belasten die Einkommen bereits zu 30 Prozent, die woanders fehlen für notwendige Ausgaben in den Bereichen Bildung, Freizeit und Kultur, besonders in Coronazeiten und noch lange danach. Bauen, bauen, bauen ist keine Lösung, denn die Baupreise steigen immer weiter, hier fehlt auch ein dauerhafter Bremsschirm. Bauland in den Gemeinden sollte nur noch an Genossenschaften vor Ort vergeben werden, die Finanzierung über finanziell abgesicherte Fonds durch die KfW erleichtert werden. So ginge sozialer Wohnungsbau für Menschen – und nicht für Immobilienkonzerne und Anlagefonds.
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