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EU beschränkt Zugang zu öffentlichen Aufträgen

Brüssel. Die Europäische Union rüstet gegen China weiter auf. Die Mitgliedstaaten haben sich darauf geeinigt, Bieter aus »Drittstaaten« künftig gezielt von öffentlichen Aufträgen auszuschließen oder ihre Gebote mit einem Preisaufschlag zu versehen, wenn die Herkunftsländer ihre Märkte für öffentliche Ausschreibungen selbst abschotten. Auf dem Papier richte sich das sogenannte Instrument für das internationale Beschaffungswesen (IPI) zwar gegen alle Drittstaaten. Vor allem sei damit jedoch China gemeint, hieß es in der FAZ am Freitag. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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