Zum Inhalt der Seite

USA: Proteste nach Floyd-Platz-Räumung

Minneapolis. In der US-Stadt Minneapolis haben mehrere hundert Menschen gegen die Räumung des sogenannten George-Floyd-Platzes protestiert. Etwas mehr als ein Jahr nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd durch einen weißen Polizisten entfernten Angestellte der Stadt am Donnerstag (Ortszeit) Betonbarrieren, Blumen und Kunstwerke vom einstigen Tatort, wie die New York Times gleichentags berichtete. Laut Zeitung errichteten die Demonstranten neue Barrieren aus Gartenstühlen und einem Wäschetrockner. Floyds gewaltsamer Tod am 25. Mai 2020 hatte Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Auf Videos ist dokumentiert, wie Polizisten den Unbewaffneten zu Boden drückten. Der Exbeamte Derek Chauvin presste sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals, bis dieser starb. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2021, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!