-
11.05.2021
- → Betrieb & Gewerkschaft
IG BAU fordert mehr Forstbeschäftigte
Berlin. Die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) hat 11.000 zusätzliche Forstbeschäftigte gefordert. Anlass dafür sind die Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Anstieg des Holzeinschlags in der BRD, die am Montag veröffentlicht wurden. »Die Zahlen zeigen, wie dramatisch die Lage in Deutschlands Wäldern ist. (…) Dürren, Stürme und Schädlingsbefall führen zu einer nie dagewesenen Arbeitsbelastung bei den Beschäftigten im Forst«, sagte Harald Schaum, stellvertretender Bundesvorsitzender der IG BAU laut einer Pressemitteilung. Demnach müssen die Beschäftigten nicht nur eine gestiegene Zahl toter Bäume aus den Forsten holen, sondern zugleich weitere Wälder anlegen. In einer Branchenumfrage der Gewerkschaft klagen neun von zehn Befragten über fehlendes Personal. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!