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Österreich: Ermittlungen gegen AfD-Mitglied

Wien. Der Verfassungsschutz in Österreich ermittelt gegen ein AfD-Mitglied, das vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen eine Coronaimpfung mit dem Einsatz des tödlichen Giftgases »Zyklon B« verglichen haben soll. »Derartiges in einer Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust zu tun, ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten«, sagte Österreichs Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstag. Der bayerische Landesverband der AfD teilte mit, dass das Parteimitglied ausgeschlossen werde. Das Mauthausen-Komitee sah in dem im Außenbereich der Gedenkstätte aufgenommenen Video eine völlig inakzeptable Verharmlosung der Verbrechen der Nazis. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.03.2021, Seite 6, Ausland

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