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Rohingya-Flüchtlinge driften auf Meer

Dhaka. Ein Boot mit Rohingya-Flüchtlingen driftet nach Angaben der UNO auf der vor Myanmar, Thailand und Malaysia liegenden Andamanensee. Auf dem Boot seien das Essen und das Wasser ausgegangen, hieß es von der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR am Donnerstag. Die Vereinten Nationen riefen Länder in der Region dazu auf, die Menschen aufzunehmen. Um wie viele es sich genau handelt, ist den Angaben nach unklar. Das Boot soll nach Vermutung der UNHCR vor gut zwei Wochen von Bangladesch aus aufgebrochen sein. Die indische Küstenwache habe die Menschen, die 2017 vor Militärverfolgung in Myanmar nach Bangladesch geflohen waren, Anfang der Woche mit Essen, Wasser und Medizin versorgt, sagte eine UNHCR-Sprecherin. Eine Crew von Schleusern habe das Boot vor einigen Tagen verlassen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2021, Seite 6, Ausland

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