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Töchter von Malcolm X fordern neue Ermittlungen

New York. Die Töchter des 1965 ermordeten US-Freiheitskämpfers Malcolm X haben umfassende neue Ermittlungen zu dem Anschlag gefordert. Sie beriefen sich dabei am Sonnabend auf neu aufgetauchtes Beweismaterial, das auf eine Verwicklung der New Yorker Polizei und der Bundespolizei FBI in den Anschlag hindeutet. Alle Belege zu dem Fall müssten »gründlich geprüft« werden, verlangte Ilyasah Shabazz, eine der sechs Töchter des Bürgerrechtlers, in einer Pressekonferenz. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in New York sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, eine neue Überprüfung des Mordfalls laufe. Malcolm X war am 21. Februar 1965 während eines Auftritts im New Yorker Stadtteil Harlem erschossen worden. Wegen des Anschlags wurden drei Männer zu lebenslanger Haft verurteilt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2021, Seite 1, Ausland

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