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Russlands Präsident unterzeichnet Verlängerung von New-Start-Vertrag

Foto: Russian Defense Ministry Press Service via AP
Test einer landgestützten Interkontinentalrakete im Nordwesten Russlands (Mirny, 9.12.2020)

Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Verlängerung des New-Start-Abkommens mit den USA unterzeichnet. Dies teilte der Kreml am Freitag abend in Moskau mit. Auch die US-Regierung des neuen Präsidenten Joseph Biden hat sich für eine fünfjährige Verlängerung des atomaren Abrüstungsvertrags ausgesprochen, der regulär am 5. Februar auslaufen würde.

Die Staatsduma und der Föderationsrat hatten bereits am Mittwoch das Gesetz verabschiedet, wonach das New-Start-Abkommen über die Begrenzung der Nuklearwaffen der beiden größten Atommächte bis 2026 weitergelten soll. Der Vertrag von 2010 ist das letzte nukleare Abrüstungsabkommen zwischen den beiden Atomwaffenstaaten. Sie verpflichten sich darin, die Zahl ihrer Atomsprengköpfe auf jeweils maximal 1.550 zu beschränken.

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Unter Bidens Vorgänger Donald Trump hatten die USA ihre Abrüstungsvereinbarungen mit Russland insgesamt reduziert. So stiegen sie aus dem INF-Vertrag über die atomare Abrüstung im Mittelstreckenbereich aus. Auch kündigten die USA den »Open Skies«-Vertrag über Rüstungskontrolle aus der Luft auf, den Russland daraufhin ebenfalls verlassen hatte. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen am 30.01.2021, Ausland

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