-
14.01.2021
- → Medien
Buchbranche 2020 mit Umsatzminus
Dresden. Die Buchbranche hatte 2020 mit ausgefallenen Lesungen, abgesagten Messen, verschobenen Veröffentlichungen und geschlossenen Buchhandlungen zu kämpfen. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldete für 2020 ein Umsatzminus von 2,3 Prozent. Das erklärte Helmut Stadeler, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, am vergangenen Freitag bei MDR Kultur. Und die Aussichten für 2021 seien nicht rosig. »Das wird ein ganz schweres Jahr. Es ist ja auch die große Schwierigkeit, dass die Verlage ja auch wieder Neuproduktion machen müssen. Dazu wird man Messen brauchen, die das präsentieren können«, sagte Stadeler. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!