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Verdi kritisiert Pläne zur »Schuldenbremse«

Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) kritisiert die Pläne der CSU-Landesgruppe im Bundestag, ab dem Jahr 2022 das haushaltspolitische Modell der »Schuldenbremse« wieder einführen zu wollen. »Dies steht im Widerspruch zu der von der CSU selbst angekündigten Investitionsoffensive in den Bereichen Krankenhäuser und Verkehr. Zur Überwindung der Folgen der Coronakrise brauchen wir verstärkt Investitionen in den Bereichen der Daseinsvorsorge – haushaltspolitische Daumenschrauben sind dafür ebenso fehl am Platz wie Steuerentlastungen für Unternehmen«, wird der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke in einer am vergangenen Donnerstag verbreiteten Mitteilung zitiert. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2021, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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