-
22.12.2020
- → Inland
Ermittlungen gegen IS-Rückkehrer
Hamburg. Nach der Rückholung von drei Frauen aus Lagern in Nordostsyrien ermittelt die Hamburger Generalstaatsanwaltschaft gegen eine Person wegen Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland. Das bestätigte am Montag eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Nach einem Bericht des Spiegels soll die Frau aus Hamburg-Wilhelmsburg Ende 2014 als 18jährige ihrem Freund nach Syrien nachgereist sein. Dieser sei als Angehöriger der Miliz »Islamischer Staat« (IS) ums Leben gekommen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!