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Ukraine drängt Russisch weiter zurück

Kiew. Die Ukraine hat neue Maßnahmen zur Zurückdrängung der weit verbreiteten russischen Sprache im Land beschlossen. Ab dem 16. Januar 2021 dürfen Dienstleister nur noch die Landessprache nutzen. »In Supermärkten und in Internetgeschäften, im Café, in der Bank, in der Tankstelle, in der Apotheke oder Bibliothek – die Bedienung sollte auf Ukrainisch sein«, zitierten ukrainische Medien am Mittwoch den Sprachbeauftragten Taras Kremen. Ein Übergang zu einer anderen Sprache sei erst auf Kundenwunsch möglich. Grundlage der Vorschrift ist ein im April 2019 verabschiedetes Gesetz zur Durchsetzung des Ukrainischen als Staatssprache. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2020, Seite 2, Ausland

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