Zum Inhalt der Seite

Chile: Demonstrationen gegen Präsidenten

Santiago de Chile. In Chile haben erneut Tausende Menschen bei Protesten den Rücktritt des rechten Präsidenten Sebastián Piñera gefordert. In der Hauptstadt Santiago de Chile gingen am Freitag (Ortszeit) rund 10.000 Menschen auf die Straße. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten ein, die Steine auf die Einsatzkräfte warfen und Bushaltestellen in Brand steckten. Zuvor hatte es an mehreren Tagen Zusammenstöße zwischen Protestierenden und der Polizei gegeben. Die Demonstranten fordern den Rücktritt Piñeras, den sie für die Ungerechtigkeit im Land und Polizeigewalt verantwortlich machen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2020, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!