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Etliche Gehälter im Frauenfußball gesenkt

Berlin. Im internationalen Frauenfußball sind laut einer Studie der Spielerinnen- und Spielervereinigung Fifpro etliche Gehälter infolge der Coronapandemie gekürzt oder gestrichen worden. In rund der Hälfte der 62 untersuchten Länder mussten Fußballerinnen finanzielle Einbußen hinnehmen, wie es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie hieß. Rund ein Viertel meldete beendete oder geänderte Verträge. Die jüngsten »Fortschritte bei der Geschlechtergleichstellung« könnten durch diese Entwicklungen »um Jahre zurückgeworfen werden«, befürchtet die Gewerkschaft. Deutschland befand sich nicht unter den betrachteten Ländern. Der Studie zufolge konnten Fußballerinnen in der Krise auch nur auf wenig Unterstützung durch ihre Vereine hoffen: In 40 Prozent der untersuchten Länder hätten die Spielerinnen keinerlei medizinische Unterstützung bekommen, hieß es. Mentale Unterstützung habe es nur in 16 Prozent der Fälle gegeben. Auch die Kommunikation zwischen nationalen Verbänden und Nationalspielerinnen war laut Fifpro eher ernüchternd: Nur rund die Hälfte der Verbände habe mit ihren Nationalspielerinnen die Folgen der Pandemie erörtert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2020, Seite 15, Feminismus

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