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»Finanzwende« kritisiert Höhe der Dispozinsen

Frankfurt am Main. Trotz Zinsflaute und Coronakrise verlangen Kreditinstitute einer Studie zufolge im Schnitt fast zehn Prozent Zinsen für den Dispokredit auf dem Girokonto. »Zweistellige Dispozinssätze sind gerade in der derzeitigen Lage absolut unangebracht«, wird Julian Merzbacher, von der Grünen-nahen Bürgerbewegung »Finanzwende« am Sonntag von dpa zitiert. Einige Banken hätten während der Krise zwar den Zinssatz für die eingeräumte Überziehung des Girokontos für Bestandskunden gesenkt. Die Mehrheit habe diese Praxis jedoch wieder beendet. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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