Zum Inhalt der Seite

Festnahmen nach Anschlag in Pakistan

Peshawar. Einen Tag nach dem Bombenanschlag in Pakistan, bei dem acht Menschen starben und Dutzende weitere verletzt worden waren, hat die Polizei mindestens 55 Verdächtige festgenommen. Die Beweisaufnahme am Anschlagsort, einer Koranschule, in der nordwestlichen Stadt Peshawar sei abgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Etwa 90 der insgesamt rund 120 Verletzten wurden inzwischen wieder aus den Krankenhäusern entlassen, wie ein Kliniksprecher sagte. Sechs Männer sollen mit schweren Verbrennungen immer noch in einem kritischen Zustand sein. Ziel des Anschlags war Sicherheitskreisen zufolge der Leiter der Koranschule, Scheich Rahimuddin Hakkani. Seit zehn Jahren habe der 42jährige das religiöse Seminar geführt. Er überlebte den Anschlag leicht verletzt. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2020, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!