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Katalonien: Razzien gegen Unabhängigkeitsbewegung

Barcelona. Wegen angeblicher illegaler Praktiken bei der Finanzierung der Lebenshaltungskosten des im belgischen Exil lebenden katalanischen Politikers, Carles Puigdemont, sind in seiner Heimat mehrere Menschen festgenommen worden. Hunderte Polizisten seien an dem Einsatz am Mittwoch beteiligt gewesen. Dabei seien Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse gegen etwa 30 Personen und Unternehmen aus dem Umfeld der Unabhängigkeitsbewegung vollstreckt worden, berichteten spanische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Justizkreise. Dabei gehe es unter anderem um den Verdacht, dass Puigdemonts Aufenthalt in Belgien durch die Veruntreuung öffentlicher Mittel finanziert worden sein soll. Der frühere Chef der Regionalregierung war nach dem Unabhängigkeitsreferendum 2017 von Katalonien nach Belgien geflohen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2020, Seite 1, Ausland

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