-
23.10.2020
- → Inland
Nach Räumung: Brand vor »Liebig 34«
Berlin. Am Mittwoch abend ist der vor dem ehemals besetzten Haus in der Liebigstraße 34 in Berlin-Friedrichshain aufgetürmte Hausrat in Brand geraten. Das Feuer griff nach Polizeiangaben auch auf das Erdgeschoss über. Es werde wegen schwerer Brandstiftung, versuchten Totschlags und schweren Landfriedensbruchs ermittelt, teilte die Berliner Polizei am Donnerstag auf Twitter mit. Demnach hat der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz im Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Nach Polizeiangaben sollen mehrere vermummte Personen Brandsätze in den umzäunten Bereich geworfen haben. Vor zwei Wochen wurde das Hausprojekt »Liebig 34« polizeilich geräumt. Nach der Räumung waren Einrichtungsgegenstände vor das Haus getragen worden, wo sie seither lagerten. (jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
