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Lübcke-Prozess: Zeuge mit Erinnerungslücken

Frankfurt am Main. Im Prozess um die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat am Donnerstag ein Zeuge zahlreiche Erinnerungslücken geltend gemacht. Der Mann, der jahrelang der rechten Szene angehörte und sich nach eigenen Angaben schon seit mehreren Jahren davon gelöst hat, hatte ein freundschaftliches Verhältnis zu dem wegen Beihilfe angeklagten Markus Hartmann. In seiner Aussage vor dem Oberlandesgericht Frankfurt konnte er allerdings wenig über den Inhalt politischer Gespräche und die politische Einstellung von Hartmann sagen. Er habe »keine konkrete Erinnerung« an die Gespräche über aktuelle Themen, sagte er. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2020, Seite 2, Inland

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