-
21.10.2020
- → Kapital & Arbeit
Schweden schließt ZTE und Huawei bei 5G aus
Stockholm. Netzbetreiber, die sich in Schweden um 5G-Frequenzen bemühen, dürfen keine Ausrüstung der chinesischen IT-Konzerne Huawei und ZTE verwenden. Das teilte die schwedische Post- und Telekommunikationsbehörde PTS am Dienstag mit. Die erste Versteigerung der Frequenzen soll am 10. November eröffnet werden. Vier Unternehmen dürfen sich daran beteiligen: Hi3G Access, Net4Mobility, Telia Schweden sowie Teracom. Weil US-Präsident Donald Trump Huawei und ZTE enge Kontakte zum chinesischen Militär und der kommunistischen Partei Chinas vorwirft, reagieren auch Länder außerhalb der Vereinigten Staaten mit Misstrauen gegenüber den chinesischen Konzernen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!