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Berg-Karabach: Gefechte halten an

Stepanakert. Ungeachtet der Einigung auf eine Waffenruhe haben Armenien und Aserbaidschan ihre Kämpfe um die Region Berg-Karabach fortgesetzt. Die Behörden in der international nicht anerkannten Republik Arzach warfen den aserbaidschanischen Streitkräften am Dienstag vor, Offensiven im Süden, Norden und Nordosten des Gebiets gestartet zu haben. Die Regierung in Baku beschuldigte ihrerseits Armenien, die aserbaidschanischen Landkreise Goranboy, Terter und Agdam angegriffen zu haben. Zwei Wochen nach Beginn der Gefechte stieg die Zahl der offiziell gemeldeten Todesopfer auf fast 600, darunter 73 Zivilisten. Unter Vermittlung des russischen Außenministers Sergej Lawrow hatten sich beide Seiten am Sonnabend in Moskau auf eine Feuerpause geeinigt, die Vereinbarung erwies sich jedoch bereits nach wenigen Stunden als brüchig. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2020, Seite 1, Ausland

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