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Ex-Wirecard-Chef Braun will aus dem Gefängnis

München. Der ehemalige Wire­card-Chef Markus Braun will nach zwei Monaten hinter Gittern auf freien Fuß gesetzt werden, teilten seine Anwälte am Dienstag mit. Sie hätten eine Haftbeschwerde eingelegt, sagte ein Sprecher des Münchener Amtsgerichts. Das Gericht hatte den österreichischen Manager am 22. Juli auf Antrag der Staatsanwaltschaft verhaften lassen. Die Ermittler gehen von »gewerbsmäßigem Bandenbetrug« aus, bei dem die Wirecard-Chefetage unter maßgeblicher Beteiligung Brauns über Jahre Scheingeschäfte in Milliardenhöhe ausgewiesen haben soll. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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