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Frankreich

Geld statt Touristen

Frankreich unterstützt seine großen Museen, Denkmäler und Kathedralen in der Coronapandemie mit 614 Millionen Euro Direkthilfe. Davon soll mehr als die Hälfte den international bekannten Museen wie dem Louvre, Versailles, dem Orsay-Museum und dem Centre Pompidou zugute kommen, bestätigte das Kulturministerium am Montag. Wie die französische Kulturministerin Roselyne Bachelot erklärte, will man diesen großen öffentlichen Einrichtungen, die der internationalen Strahlkraft Frankreichs dienen, ermöglichen, den Rückgang der Besucherzahlen zu kompensieren. Laut Angaben des Ministeriums verzeichnen diese staatlichen Museen einen Besucherrückgang von 40 bis 80 Prozent. Der Direktor des Louvre, Jean-Luc Martinez, hat vor Wochen schon wegen der Coronakrise den Einnahmeverlust auf über 40 Millionen Euro beziffert. Das Louvre-Publikum kommt zu 75 Prozent aus dem Ausland – vor allem aus den USA und China. Die Gelder sind Teil eines Kulturhilfspakets von zwei Milliarden Euro im Rahmen des französischen Wiederaufbauplans »France Relance«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2020, Seite 10, Feuilleton

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