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Türkei: BRD liefert für Drohnenprogramm

Berlin. Unternehmen in der Bundesrepublik haben sich mit Bauteilen und Ausrüstung im Wert von 12,8 Millionen Euro am Aufbau der türkischen Kriegsdrohnenflotte beteiligt. In den Jahren 2009 bis 2018 erteilte die Bundesregierung insgesamt 33 Genehmigungen für die Lieferung von Gütern an den NATO-Partner, »die zur Verwendung oder zum Einbau in militärische Drohnen bestimmt oder geeignet waren«. Das geht aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke) hervor, die der Deutschen Presseagentur am Montag vorlag. Ob die Teile für bewaffnete oder für Aufklärungsdrohnen verwendet wurden, geht daraus nicht hervor. Dagdelen sagte, die Bundesregierung sei mitverantwortlich dafür, dass »die Türkei militärische Drohnenmacht geworden« sei. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2020, Seite 1, Inland

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