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Mehr Verdachtsfälle auf Geldwäsche

Berlin. Die Zahl der Verdachtsfälle auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Deutschland ist stark gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht der Financial Intelligence Unit (FIU) für 2019 hervor, über den der Tagesspiegel am Dienstag berichtete. Laut der zum Zollkriminalamt gehörenden Einheit zur Bekämpfung von Geldwäsche erhöhte sich die Zahl der Meldungen binnen Jahresfrist um fast 50 Prozent auf 114.914 Verdachtsfälle. Die FIU hatte bereits in ihrem Jahresbericht 2018 eine »extreme Anfälligkeit« des Immobilienmarktes für dubiose Geschäfte beklagt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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