Zum Inhalt der Seite

Weltgrößter Staatsfonds macht Verluste

Oslo. Der norwegische Staatsfonds hat in der ersten Jahreshälfte wegen der Coronakrise einen hohen Verlust eingefahren. Dieser summierte sich auf 188 Milliarden Kronen (fast 18 Milliarden Euro), wie die norwegische Zentralbank am Dienstag mitteilte. Grund dafür seien Verluste im Aktien- und Immobilienportfolio gewesen, die von steigenden Anleihekursen nicht wettgemacht werden konnten. Der weltgrößte Fonds, der sich aus den Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft speist, ist umgerechnet fast 990 Milliarden Euro schwer. Er hält Beteiligungen an 9.200 Unternehmen und besitzt 1,5 Prozent aller weltweit börsennotierten Aktien. (Reuters/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.08.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »wein« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.