-
07.08.2020
- → Sport
Dumm und gefährlich
Katowice. Radprofi Simon Geschke hat nach dem schweren Sturz des Niederländers Fabio Jakobsen die Veranstalter der Tour de Pologne heftig kritisiert. »Jedes Jahr derselbe dumme Bergabsprint bei der Polen-Rundfahrt. Jedes Jahr frage ich mich, warum die Organisatoren denken, das sei eine gute Idee«, schrieb er auf Twitter, und: »Massensprints sind gefährlich genug, man braucht kein Bergabfinale mit 80 km/h.« Jakobsen war am Mittwoch bei der Polen-Rundfahrt im Zielsprint bei hoher Geschwindigkeit direkt in die Absperrgitter gekracht, nachdem er von seinem Landsmann Dylan Groenewegen abgedrängt worden war. Er befindet sich nach Angaben des Renndirektors Czeslaw Lang in einem ernsten, aber stabilen Zustand. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!