-
20.07.2020
- → Sport
Hoeneß am Stammtisch
München. In der Debatte um Fanmitsprache im deutschen Fußball hat Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß klar gemacht, was er von den organisierten Anhängern hält. »Ich bin immer für Kooperation, aber auch die Ultras müssen wissen, dass der Fußball auch ohne Ultras möglich ist«, sagte Hoeneß gestern in der BR-Fernsehsendung »Der Sonntagsstammtisch«. Dass viele Ultras nach wie vor »Geisterspiele« strikt ablehnen, bewertet Hoeneß als bezeichnend. »Damit haben sie für mich bewiesen, dass es ihnen gar nicht so sehr um den Verein geht, sondern um sich selbst und sich auch selbst darzustellen«, befand der begnadete Selbstdarsteller. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!