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Lufthansa-Beteiligung Sunexpress schließt deutschen Flugbetrieb

Foto: dpa/Christoph Schmidt
In Deutschland dauerhaft am Boden: Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Sunexpress

Frankfurt am Main. Die Lufthansa-Beteiligung Sunexpress schließt ihren deutschen Flugbetrieb mit rund 1.200 Mitarbeitern. Die verbleibenden Flüge sollen von der türkischen Schwestergesellschaft, von Eurowings und anderen Airlines abgewickelt werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Kunden würden automatisch umgebucht.

Sunexpress ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Lufthansa mit Turkish Airlines mit zwei getrennten Flugbetrieben. Die in Frankfurt beheimatete Sunexpress Deutschland ist mit 20 Flugzeugen eine Gesellschaft der türkischen Sunexpress, die insgesamt 69 Flieger betreibt.

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Der Flugbetrieb werde in Kürze eingestellt und ein geordneter Liquidationsprozess eingeleitet, hieß es in einer Mitteilung. In den kommenden Wochen sollten Lösungen »in vertrauensvollen Gesprächen mit unseren Mitarbeitern und Sozialpartnern« erarbeitet werden. Die Marke werde auf Flüge aus der Region Deutschland, Österreich, Schweiz in die Türkei konzentriert. Weitere Ziele im Mittelmeerraum fallen damit vorerst weg.

Die Auswirkungen der Coronapandemie haben die Sunexpress hart getroffen. Im Zeitraum zwischen dem 2. April und dem 31. Mai stand nahezu die gesamte Flotte am Boden. Seit dem 1. Juni hat das Unternehmen innertürkische und seit dem 10. Juni auch internationale Flüge in türkische Urlaubsregionen sukzessive wieder aufgenommen. (dpa/jW)

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Erschienen am 24.06.2020, Kapital & Arbeit

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