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Kabinett beschließt Nachtragshaushalt

Berlin. Die Bundesregierung hat den Weg für Rekordschulden wegen der Coronakrise geebnet. Das Kabinett brachte am Mittwoch einen zweiten Nachtragshaushalt über 62,5 Milliarden Euro auf den Weg. Damit steigt die für das laufende Jahr geplante Neuverschuldung auf 218,5 Milliarden Euro. Mit dem Geld soll vor allem das Konjunkturpaket finanziert werden. Die Maßnahmen sollen Konsum und Wirtschaft in den kommenden Monaten wieder ankurbeln. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von einem »Riesenschub für unsere Zukunft«. Der Bund nehme viel Geld in die Hand, »denn Nichtstun würde die Krise verschärfen«. Dieser Kraftakt sei deshalb zu stemmen, weil die BRD in guten Zeiten zuvor Schulden abgebaut habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2020, Seite 2, Inland

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