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Denkmal in Berlin geschändet

Berlin. In der Nacht zum Sonnabend sind mehrere Hakenkreuze auf das Denkmal für die gefallenen sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Berliner Ortsteil Pankow-Buch geschmiert worden. Hinzu kam der Schriftzug »Mörderschweine«. Die Pankower Ortsgruppe der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) teilte am Sonntag mit, dass sie »den Angriff in direktem Zusammenhang mit dem Gedenken am 23. Mai (siehe Bildmeldung, jW) und einer antifaschistischen Kundgebung am 8. Mai, dem Tag der Befreiung«, sehe. Es sei in den letzten Jahren immer wieder Ziel von Angriffen geworden, »zu denen nicht selten Neonazis aus dem Umfeld der Pankower NPD zumindest indirekt aufriefen«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2020, Seite 4, Inland

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