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Mutmaßliche IS-Anwerberin angeklagt

Celle. Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat eine mutmaßliche Unterstützerin der Terrormiliz »Islamischer Staat« (IS) angeklagt, die die Ausreise von Frauen aus Deutschland zur Heirat von IS-Mitgliedern organisiert haben soll. Die 30jährige war nach ihrer Abschiebung aus der Türkei Anfang Dezember verhaftet worden. Ihr werde Mitgliedschaft in der Miliz sowie der unerlaubte Besitz von Kriegswaffen vorgeworfen, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Montag mit. Sie soll Teil eines sogenannten »Schwesternnetzwerks« gewesen sein, das weitere Frauen für den IS gewonnen und in die terroristische Organisation eingegliedert haben soll. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2020, Seite 4, Inland

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