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Flüchtling im Libanon zündet sich an

Beirut. Aus Verzweiflung über seine finanzielle Lage infolge der Coronapandemie hat sich ein syrischer Flüchtling im Libanon selbst angezündet und getötet. Der Mann sei im Krankenhaus an Verbrennungen dritten Grades gestorben, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Die lokale Hilfsorganisation »Lebanese Beyond« erklärte am Montag, der Syrer habe wegen der Krise im Libanon nicht mehr das Geld gehabt, um seine Familie zu unterhalten. Im Libanon leben nach UN-Angaben mehr als 900.000 Syrer, die vor dem Krieg geflohen sind. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2020, Seite 2, Ausland

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