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Nordmazedonien verschiebt Parlamentswahl

Skopje. Nordmazedonien hat wegen der Coronaviruspandemie die am 12. April geplante vorgezogene Parlamentswahl auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies entschied die Führung des Landes am Dienstag in Skopje. »Die Voraussetzungen für Wahlen sind nicht gegeben«, erklärte Expremier Zoran Zaev, Chef der regierenden Sozialdemokraten. Die Wahlverschiebung trifft das Land in einer heiklen Lage. Derzeit regiert ein Übergangskabinett unter Einbeziehung der zuvor oppositionellen Rechten. Das Parlament ist aufgelöst. Zaev war zu Jahresbeginn zurückgetreten, um Platz für das von seinem Parteikollegen Oliver Spasovski geführte Übergangskabinett zu machen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2020, Seite 2, Ausland

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