-
05.03.2020
- → Ausland
Iran: Rohani weist US-Hilfsangebot zurück
Teheran. Irans Präsident Hassan Rohani hat am Mittwoch das Hilfsangebot der USA im Kampf des Landes gegen das neuartige Coronavirus zurückgewiesen. Wenn Washington dem Iran wirklich helfen wolle, solle es die Sanktionen aufheben, einschließlich des Verbots der Einfuhr von medizinischen Hilfsgütern, sagte Rohani laut Agenturmeldungen bei der Kabinettssitzung am Mittwoch. Die US-Beamten »erscheinen jetzt mit einer Maske des Mitgefühls und sagen, sie wollten der iranischen Nation helfen«, so Rohani. »Unser Volk weiß genau, dass sie lügen, dass sie nicht die Wahrheit sagen.« US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag erklärt, Washington sei bereit, den Iranern im Kampf gegen das Coronavirus zu helfen. Das iranische Gesundheitsministerium sagte am Mittwoch, dass im Land 2.922 Menschen infiziert seien. 92 Menschen sind bislang gestorben. (Xinhua/AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!