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CFM: Beschäftigte erhöhen Druck

Berlin. Die Beschäftigten der Charité Service GmbH erhöhen den Druck. Vergangene Woche Dienstag streikten etwa 400 Beschäftigte unter anderem aus den Bereichen Reinigung, Küche und Logistik für einen Tarifabschluss, der den Weg zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes ebnet. Der »Arbeitgeber« sei »kalt erwischt« worden, hieß es aus Gewerkschaftskreisen im Anschluss. Die Versorgung sei eingeschränkt gewesen. Aufgrund der Streiktage am 6. und 7. Februar sei bereits viel Arbeit liegengeblieben. Das hätte sich auch in den Tarifgesprächen am 10. Februar bemerkbar gemacht. Noch sind die Verhandlungen in dem seit Monaten andauernden Konflikt nicht abgeschlossen. Mit weiteren Arbeitsniederlegungen in den kommenden Wochen ist zu rechnen. Verdi verhandelt für 2.700 CFM-Beschäftigte auch über eine bessere Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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