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Rücknahme der Verträge

Wegen der aktuellen Lage im Iran ist eine Ausstellung im Archäologischen Museum Frankfurt am Main vorerst geplatzt. Die für Frühjahr geplante Sonderausstellung »Tod im Salz. Eine archäologische Ermittlung in Persien« wurde »kurzfristig auf unbestimmte Zeit verschoben«, teilte das Museum am Donnerstag mit. »Grund ist die Rücknahme der Verträge bzw. Angebote der Versicherungs- und Kunsttransportunternehmen unter Hinweis auf die seit Jahresbeginn 2020 nochmals verschärfte politische Lage im Mittleren Osten«, hieß es dazu. In den vergangenen zwei Jahren hatte das Archäologische Museum die Ausstellung zusammen mit dem Deutschen Bergbaumuseum Bochum, dem Archaeological Museum und dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran vorbereitet. Die Frankfurter hoffen nun »auf eine baldige Fortführung der Ausstellungsvorbereitungen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2020, Seite 10, Feuilleton

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