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Wegen PKK-Verdachts festgenommen

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat in Frankfurt am Main einen Mann wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) festnehmen lassen. Bundespolizisten fassten den Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit am Donnerstag im Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Inzwischen befinde er sich in Untersuchungshaft. Die Ermittler werfen ihm vor, von April 2018 bis Juni 2019 als hauptamtlicher Kader zuständig für mehrere PKK-Regionen und -Gebiete im Westen Deutschlands gewesen zu sein sowie »Propagandaveranstaltungen« mitorganisiert zu haben, etwa im Gebiet Frankfurt am Main sowie der Region Hessen. Das Alter des Mannes wurde nicht mitgeteilt. Ihm wird Mitgliedschaft in einer »ausländischen terroristischen Vereinigung« vorgeworfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.01.2020, Seite 1, Ausland

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