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Einigung auf Gaspipeline »Eastmed«

Athen. Die Regierungschefs Zyperns, Griechenlands und Israels wollten am Donnerstag (nach jW-Redaktionsschluss) in Athen ein Abkommen für den Bau der Mittelmeergaspipeline »Eastmed« unterzeichnen. Über die rund 2.000 Kilometer lange Pipeline, die in bis zu 3.000 Meter Tiefe durch das Mittelmeer verlaufen soll, will Israel von 2025 an Erdgas nach Europa liefern. Die Kosten für den Bau könnten sich auf mehr als sechs Milliarden Euro belaufen. Die Pipeline soll von Israel nach Zypern und von dort aus nach Kreta und über das griechische Festland bis nach Italien reichen. Das von den USA und der EU unterstützte Projekt hat neben der wirtschaftlichen und energiepolitischen auch eine starke geopolitische Dimension. Vor allem die Türkei erhebt Einspruch gegen diese Dreierkooperation. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2020, Seite 1, Inland

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