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Kosten für Berufsurkunden

Hebammenverband verurteilt hohe Gebühren

Berlin. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) hat kein Verständnis für die teils sehr hohen Gebühren für das Ausstellen einer Berufsurkunde, wie sie beispielsweise in Hamburg mitunter erhoben werden. Das teilte Ursula Jahn-Zöhrens, Beirätin für den Freiberuflichenbereich im DHV-Präsidium, am Donnerstag auf jW-Anfrage mit. Der DHV unterstütze die Hebammenverbände in den Bundesländern, die gegen diese Entwicklung vorgehen, erklärte Jahn-Zöhrens weiter. Das Ausstellen der Berufsurkunde sei zwingende Voraussetzung zur Berufsausübung »und damit auch zum Geldverdienen«. Es könne bis zu acht Wochen dauern, bis eine Berufseinsteigerin die Urkunde erhalte. »Unter diesem Aspekt ist eine Gebühr von rund 500 Euro nicht zu rechtfertigen«, kritisierte die DHV-Beirätin. Diese Gebühren seien in Hamburg »seit 2023 geradezu explodiert«, hatte die Linke-Fraktion am Dienstag mitgeteilt. Laut Antwort des Senats auf eine Anfrage seien diese Kosten von durchschnittlich 44 Euro auf durchschnittlich 455 Euro gestiegen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2026, Seite 4, Inland

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