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Enttäuschendes Ende der Klimakonferenz

Madrid. Der zweiwöchige Weltklimagipfel in Madrid ist am Sonntag ohne nennenswerte Fortschritte im Kampf gegen die Erderwärmung zu Ende gegangen. Zwar einigte sich das Plenum schließlich darauf, alle knapp 200 Staaten an ihre Zusage zu erinnern, 2020 ihre Klimaschutzziele für 2030 nach Möglichkeit zu verschärfen. Aber beim als zentral geltenden Vorhaben des globalen Handels mit sogenannten Klimaschutzgutschriften gab es keine Übereinkunft. Mit diesem »Marktinstrument« soll es Staaten ermöglicht werden, ihre CO2-Einsparung über den Einkauf von Gutschriften aus anderen Ländern zu erreichen. Der Umgang mit Schäden und Verlusten in ärmeren Ländern durch die Folgen des Klimawandels kam aus Sicht vieler zu kurz in Madrid. Zahlreiche besonders betroffene Staaten, darunter die afrikanische Gruppe, zeigten sich über den Gipfelabschluss unzufrieden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2019, Seite 1, Ausland

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