Zum Inhalt der Seite

London: Anhörung im Fall Assange

London. Im Auslieferungsverfahren der USA gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange hat am Freitag in London eine weitere Anhörung stattgefunden. Assange, der im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in Präventivhaft gehalten wird, wurde per Video in den Gerichtssaal zugeschaltet. Laut der britischen Daily Mail sei er »glatt rasiert« gewesen und konnte seine Identität bestätigen. Zuletzt hatten mehr als 60 Ärzte in einem Brief an das britische Innenministerium vor einem möglichen Tod des Journalisten gewarnt. Assanges Anwältin, Gareth Peirce, kritisierte erneut, dass ihr Einblick in wichtige »Beweise« vorenthalten würde. Die nächste Anhörung wurde für den 19. Dezember angesetzt. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2019, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!